Auf dem Hof

...beginnt der Tag bei uns früh. Babette und Wilma stehen gegen 6 Uhr schon hungrig am Tor und werden von Leas Vater und seiner Dogge Frieda gefüttert.
Morgens gibt es leckere Haferflocken mit viel Obst und Gemüse.

Nach dem Frühstück machen die  beiden Damen nochmal ein Schläfchen bis es mittags dann in den großen Auslauf geht und es natürlich auch Mittagessen gibt.

Bis zum Abend wühlen, toben, fressen, sonnen und planschen Babette und Wilma, sodass sie gegen späten Abend müde in ihr kuscheliges Strohbett fallen.

Tobi

Alles fing mit unserem geretteten Hund Tobi an.

Wir haben ihn in einem ziemlich kritischen Zustand aus dem Tierheim in Hamburg gerettet. Tobi wurde in seiner Vergangenheit misshandelt und musste sichergestellt werden. Wir haben uns sofort in ihn verliebt.

Nach 1 1/2 Jahren bei uns, hat er sich unglaublich entwickelt.
Vom ängstlichen, unruhigen und ziemlich unterernährten Hund, zu einem stattlichen, höflichen jungen Hund, der in seiner neuen Umgebung viel Sicherheit gewonnen hat.

Tobi genießt es sehr viel gekuschelt und gestreichelt zu werden und wir kennen keinen Hund, der verschmuster ist, als unser Tobi.

 

Babette & Wilma

Hier haben wir Wilma & Babette, gerettet aus einem Massentierhaltungsbetrieb in Schleswig Holstein. (Danke Samara!)

Statt in die Mast zu kommen, leben sie jetzt als unsere ersten Bewohnerinnen auf dem Hof.

Wilma ist eher die neugierige, stürmische Dame. 
Babette eher die ruhigere (es sei denn, es gibt essen).

Babette und Wilma sind als kleine Ferkel zu uns gekommen und sie waren fix und fertig bei ihrer Ankunft. Die beiden haben erstmal Zeit gebraucht, um sich von ihrer schrecklichen Vergangenheit zu erholen. Schnell haben sie durch ihre neugierige Art ihr neues Leben in Freiheit erkundet und Streicheleinheiten sehr genossen.

Inzwischen sind Babette und Wilma zwei sehr selbstbewusste, freundliche und verspielte junge Schweine geworden, die bei uns ihr Leben genießen, so wie es jedes Schwein verdient haben sollte.

 

Nemo & Daisy

Nemo und Daisy stammen ursprünglich aus den Niederlanden und sind über einen Zwischenhändler zu uns auf den Lebenshof gekommen. 
In den Niederlanden haben beide massive Vernachlässigung erlebt.

Nemo hat mehrere Behinderungen aus dieser Zeit davongetragen. Unter anderem hat er starke X-Beine, wodurch er kaum ein paar hundert Meter laufen konnte. Durch intensives Faszientraining, ausreichend Bewegung und gute Hufbearbeitung, kann Nemo heute schmerzfrei laufen. 
Zum anderen hatte Nemo einen sehr großen, verformten Bauch, als er zu uns kam. Tierärzte stellten fest, dass er eimerweise Sand in seinem Bauch hatte, da er wohl nicht ausreichend Futter bekommen hat und dadurch Sand gefressen hat. 
Den Sand konnte er durch eine intensive tierärztliche Versorgung und ausreichend Bewegung wieder ausscheiden und jetzt ist sein Bauch nur noch leicht verformt, der Sand aber zum Glück draußen. 
Mittlerweile ist Nemo zwar noch ein kleiner Sportmuffel, aber ist beschwerdefrei und genießt sein Ponyleben in vollen Zügen. 

Daisy kam völlig verängstigt zu uns. Wir können nur erahnen, was ihr damals widerfahren ist. Mittlerweile ist sie unser kleiner Sonnenschein, mit ihrer stets freundlichen, positiven, liebevollen und neugierigen Art. Daisy ist eine Sportskanone und liebt lange Spaziergänge. 

Ein Schicksal wie Nemo und Daisy erleiden leider viele Shettys. Sie werden oft als „Kinderpony“ oder als „Beistellpferd“ für Pferde gekauft, damit diese nicht alleine stehen. Dabei wird oft vergessen, dass die kleinen Ponys genauso so große Bedürfnisse haben wie Pferde und genau so viel Pflege und Bewegung benötigen.