Nemo und Daisy stammen ursprünglich aus den Niederlanden und sind über einen Zwischenhändler zu uns auf den Lebenshof gekommen.
In den Niederlanden haben beide massive Vernachlässigung erlebt.
Nemo hat mehrere Behinderungen aus dieser Zeit davongetragen. Unter anderem hat er starke X-Beine, wodurch er kaum ein paar hundert Meter laufen konnte. Durch intensives Faszientraining, ausreichend Bewegung und gute Hufbearbeitung, kann Nemo heute schmerzfrei laufen.
Zum anderen hatte Nemo einen sehr großen, verformten Bauch, als er zu uns kam. Tierärzte stellten fest, dass er eimerweise Sand in seinem Bauch hatte, da er wohl nicht ausreichend Futter bekommen hat und dadurch Sand gefressen hat.
Den Sand konnte er durch eine intensive tierärztliche Versorgung und ausreichend Bewegung wieder ausscheiden und jetzt ist sein Bauch nur noch leicht verformt, der Sand aber zum Glück draußen.
Mittlerweile ist Nemo zwar noch ein kleiner Sportmuffel, aber ist beschwerdefrei und genießt sein Ponyleben in vollen Zügen.
Daisy kam völlig verängstigt zu uns. Wir können nur erahnen, was ihr damals widerfahren ist. Mittlerweile ist sie unser kleiner Sonnenschein, mit ihrer stets freundlichen, positiven, liebevollen und neugierigen Art. Daisy ist eine Sportskanone und liebt lange Spaziergänge.
Ein Schicksal wie Nemo und Daisy erleiden leider viele Shettys. Sie werden oft als „Kinderpony“ oder als „Beistellpferd“ für Pferde gekauft, damit diese nicht alleine stehen. Dabei wird oft vergessen, dass die kleinen Ponys genauso so große Bedürfnisse haben wie Pferde und genau so viel Pflege und Bewegung benötigen.